Kraftvoller Start in Dänemark

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Die Überfahrt mit der Fähre von Deutschland nach Dänemark dauerte nur 45 Minuten. Es war eine ruhige Überfahrt. Ich radelte um 21:00 Uhr von der Fähre an einem Grenzbeamten vorbei, der weder meinen Pass noch den Grund meiner Reise wissen wollte. So einfach ist der Grenzübergang nach Dänemark. Allerdings ist die Insel Lolland nach dem Grenzübergang kaum beleuchtet. Es war für mich eine ungewohnte schwarze Nacht und das Licht an meinem Fahrrad war die einzige Lichtquelle. Bis zum Zentrum in Rodby waren es noch 12 Kilometer über einsame Feldwege. Bei einem T-Stück wäre ich beinah geradeaus gefahren und konnte in letzter Minute bremsen. Im Zentrum angekommen, begrüßte mich gleich eine Sangha Gruppe mit 25 Leuten aus Dänemark. Es gab Bier und Schokoladenkuchen zur Stärkung.

Melanie, eine Bewohnerin des Zentrums organisierte mir ein Zimmer: Es war das Gartenzimmer, indem schon der 16. Karmapa und Lama Ole geschlafen haben. Entsprechend ungewöhnlich waren meine Träume.

In den nächsten Tagen nutze ich die Gelegenheit, sowohl in der Gruppe als auch alleine, viel zu meditieren. Täglich umrunde ich mehrfach die Erleuchtungs-Stupa im Innenhof der Anlage. Man kann das Kraftfeld förmlich spüren.IMG_3738

 

6 Kommentare zu “Kraftvoller Start in Dänemark

  1. Joachim Heng

    Lieber Detlef, es freut mich so sehr immer Deine Berichte zu sehen und so an Deiner besonderen Reise teilhaben zu können.
    Viele liebe Grüße aus Berlin

    Joachim

  2. Sylvia

    Hallo Detlef,
    es ist wirklich spannend mitzuerleben, was Du so alles auf Deiner Reise erlebst ☺ Gute Meditation in Rødby und alles Gute, Sylvia

  3. Rainer Günther

    Hallo Detlef, wie schnell Du radelst !
    Sag mal …sitzt Du auf einem Rennsattel oder auf einem gepolsterten Sattel 😕
    Stramme Leistung, aber Du radelst ja durch ein reines Land…:-))))

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